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Freeride-Crossover-Kite
von Cabrinha
Ein Blick auf den FX2 2022 Kite genügt, um zu erkennen: Dieser Kite hat sich
*wirklich* weiterentwickelt! Während der erste FX superaggressiv und
technisch war, ist der FX2 viel einfacher zu handhaben. Der Cabrinha FX2 ist
ein sportlicher Crossover-Freeride-Kite, mit dem du hoch fliegen, Kiteloops
lernen und sogar Tricks ohne Hooking ausführen kannst.
Die auffälligste Änderung beim FX2 2022 sind die neu gestalteten Wingtips.
Im Vergleich zum älteren FX sind diese Wingtips runder und weniger eckig.
Diese neue Form sorgt für mehr Hangtime und ein insgesamt sanfteres Gefühl:
Kiteloops fühlen sich flüssiger an und der Lift mit Hangtime wird
verbessert. Ein weiterer Vorteil der abgerundeten Wingtips ist der
einfachere Wasserstart. Diese Verbesserungen machen den FX2 zu dem Kite, den
der Markt derzeit verlangt: Big Air und Kiteloops.
Für Freestyle-orientierte Kitesurfer bleibt der FX2 die erste Wahl innerhalb
der Cabrinha-Produktpalette und kann sogar auf ein 6-Leiner-Setup für
überlegene Freestyle-Leistung aufgerüstet werden.
Der Cabrinha FX2 ist mit einer robusten 3-Strut-Konstruktion für eine lange
Lebensdauer ausgestattet. Das Canopy besteht aus Nano Ripstop mit einer
speziellen Beschichtung. Nano Ripstop ist steifer und haltbarer als
Standard-Double-Ripstop-Gewebe und sorgt für einen stabilen Kite. Du kannst
den FX2 für adrenalingeladene Kiteloops ruhig aufpumpen! Bei diesen
Kiteloops sind Stürze unvermeidlich, und der FX2 ist darauf vorbereitet. Der
FX2 ist an stark beanspruchten Stellen mit Kevlar verstärkt und für eine
lange Lebensdauer ausgelegt.
Zusammenfassend ist der Cabrinha FX2 der ideale Kite für leicht
fortgeschrittene bis fortgeschrittene Fahrer, die sich nicht einschränken
lassen wollen und einen Crossover-Kite suchen, der sich durch Big Air,
Kiteloops und Freestyle-Performance auszeichnet!
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Test: kite magazin
Lange hatte Cabrinha beim FX wenig verändert – bis Anfang 2022 der FX2
vorgestellt wurde. Der ist weit mehr als nur ein Re-Design des
Vorgängers. Er kommt mit mehr Big-Air-Performance und einem
Zusatz-Feature, das unsere Test-Crew überflüssig findet.
Da haben wir aber nicht schlecht gestaunt, als Cabrinha den FX2
herausgebracht hat. Denn der Kite wurde im Vergleich zum Vorgänger mehr
als nur überarbeitet. Eigentlich ist es ein komplett neuer Kite. Das
liegt zum einen am neuen Kappendesign, das mit deutlich gerundeteren
Tips, einer weiter geöffneten Kappe und relativ viel Sweep daherkommt.
Und zum anderen hat Cabrinha dem FX2 eine zweite, zusätzliche Bridle
verpasst. Wir haben den Kite im Frühjahr schon mal im Einzeltest
vorgestellt und damals bemerkt, dass der Neue deutlich weniger nach
Freestyle aussieht als sein Vorgänger. Im „normalen“ Bridle-Set-up, also
so, wie er ab Werk ausgeliefert wird, ist der Kite auch weiter ins
Big-Air-Segment gewandert. Damit Freestyler trotzdem auf ihre Kosten
kommen, bietet Cabrinha optional eine Sechsleiner-Bridle an. Schon
damals hatten wir moniert, dass das Umknüpfen umständlich ist und wir
die Performance-Vorteile der Freestyle-Bridle gemessen am Umbauaufwand
nicht wirklich sehen. Weil das Vierleiner-Setting einfach und gut
funktioniert, haben wir nun auch für den Vergleichstest auf die
Freestyle-Bridle verzichtet – und wurden nicht enttäuscht, denn
Freestyle kann der FX2 auch ohne Umbau.
Flugstabilität:
Zwar wirkt der FX2 mit seinen runderen und auch etwas weicheren Tips
nicht ganz so steif und kernig, doch lässt die Flugstabilität nicht zu
wünschen übrig. Das Profil steht sauber, die Tuchspannung ist hoch und
nur im unteren Windbereich spürt man eine ganz leichte
Backstall-Anfälligkeit – nichts, was wirklich auffällig wäre. Ansonsten
ist der Kite sehr neutral aufgehängt und hinterlässt ab der ersten
Flugminute einen ausgereiften Eindruck.
Bar-Gefühl:
Beim Bar-Gefühl knüpft der 13er-FX2 sehr homogen an den Elfer an. Er
hängt etwas weicher, aber keineswegs indirekt auf der Bar. Dabei sind
die Bar-Kräfte leicht unter dem Durchschnitt, sodass sich trotz der
Größe ein recht leichtgängiges Steuergefühl ergibt. Dazu liegt die Bar
ruhig in der Hand und der Kite ist mit einem ausreichend großen Sweet
Spot gut abgestimmt.
Lenk- und Drehverhalten:
Für Lenkimpulse muss man beim FX nicht viel Kraft investieren, denn er
reagiert schon auf geringe Lenkwinkel. Zwar kommt das Feeling nicht
extrem knackig, aber definiert genug, sodass wir ihn noch als sehr
reaktiv einsortieren würden. Beeindruckt hat uns das smoothe
Drehverhalten des 13ers. Er kreiselt nicht nur leichtgängig, sondern
auch in engen Radien. Die Kraftentfaltung beim Kreiseln setzt minimal
versetzt nach dem Andrehen ein, dann dreht er aber sehr rund und
gleichmäßig ohne Zündaussetzer. Über die Bar lassen sich die Drehradien
jederzeit sehr präzise kontrollieren. Zudem schießt er nicht unerwartet
vorwärts. Sein Speed liegt im Mittelfeld. Für einen eigentlich
freestylelastig orientierten Kite würden wir dem FX2 ein sehr einfaches
und erstaunlich gutmütiges Handling attestieren.
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SPRUNGLEISTUNG: Neues Setting gelungen
In der Luft zeigt sich, dass der neue FX einen Schritt nach vorne
gemacht hat. Seine bereits vorhandenen Stärken bei Kiteloops hat er sich
bewahrt. Der Kreisel fällt ganz nach Wunsch entweder klein und entspannt
oder groß und rabiat aus. Neu ist, dass der FX nun spürbar mehr
Lineslack liefert, der ihn im Freestyle-Setting nun auch für
anspruchsvollere Unhooked-Manöver empfiehlt. Dabei treffen auch
Unhooked-Einsteiger den Abspung einfach und profitierem von dem
moderaten Pop. Und auch Freerider kitzeln eingehakt mühelos gute
Sprunghöhen mit mittelmäßiger Hangtime aus dem FX.
Flugleistung:
Mehr Tuch (13er) hilft natürlich im unteren Windbereich, ein
Low-End-Zauberer ist der FX2 deshalb noch nicht. Der Kite lässt sich dank
seines guten Drehverhaltens ordentlich in Sinuskurven bewegen, kann aber
auch schon früh gestellt geflogen werden und bietet mittelhohen Grundzug.
Man stellt aber schnell fest, dass der Kite für Dampf im Tuch ausgelegt ist,
denn ab dem mittleren Windbereich wird er lebendiger. Dazu kann er dank der
üppigen Depower und hohen Stabilität auch heftige Böen ab, sodass er im High
End mit den meisten Zwölfern dieses Vergleichs problemlos mithalten kann.
Auch weit depowert lässt er sich noch ordentlich steuern und punktet mit
guter Kontrolle und Dosierbarkeit. Höhelaufen klappt problemlos, auch wenn
er etwas tiefer im Windfenster steht als der Durchschnitt.
Springen:
Natürlich werden sich die wenigsten einen FX2 zulegen, um damit gemütlich
freeriden zu gehen. Springen steht absolut im Fokus. Und hier enttäuscht der
Kite nicht. Eingehakt macht er es uns sehr leicht, den Absprung zu treffen,
weil er schön dreht, gutes Feedback liefert und keinen brachialen Querzug
produziert. Auch der Lift fällt für einen freestylelastigen Kite
überdurchschnittlich aus und setzt dazu noch deutlich smoother ein als etwa
beim Union. Ebenso fällt die Hangtime länger aus. In der Luft punktet der
Cabrinha mit sehr guter Kontrolle und Rückmeldung, sodass man jederzeit Herr
der Fluglage bleibt. Lässt man ihn zum Absprung vom Haken, setzt er
ordentlichen, wenn auch keinen aggressiven Pop frei. Aber auch hier gibt
sich der FX2 recht gutmütig und ist schön dosierbar. Der Slack ist
mittelhoch. Zudem steht er stabil in der Luft und sackt nach dem Aushaken
nicht ab.
Fazit:
Überraschend einfach im Handling und mit einer gelungenen Mischung aus
Freeride, Freestyle und Big Air ausgestattet – der FX2 mit der
Standard-Bridle ist unhooked zwar nicht mehr ganz auf dem Niveau des
Vorgängers, hat nun aber einen breiteren Einsatzbereich und kann vor allem
bei eingehakten Sprüngen punkten.
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UVP: 1.569,- €
Baujahr: 2022 |
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Technische Daten des Cabrinha
FX2 Kite
Big Air | Kiteloop | Freestyle
3 Struts
Neues Design
Verbessertes Big Air
Kontrollierte Kiteloops
Canopy aus Nano Ripstop
Direkte Lenkreaktion
Super geschmeidiges Handling
6-Leiner-Setup (optional)
Explosiver Pop
Fits North, Airush, Slingshot, Reedin & Cabrinha bars |
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