LOHNENSWERTE AUSFLÜGE AUF KARPATHOS |
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| Abendstimmung | |||
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Hotel Poseidon |
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Blick auf malerische Buchten | ||
AMOPI
Bucht von Amopi Reiner Badeort: eine gute Alternative zu Pigádia, wenn man es ruhiger mag. Essen
»Votsalákia«, zwischen den beiden Hotels, aber direkt am Wasser, Tel./Fax 22204.
Reichhaltiges Angebot. Schauen Sie in die Töpfe.
Strand von Amopi
Strand von Amopi
Typische Kapelle Übernachten
»Hélios«, kurz vor Ende der Asphaltstraße, direkt am Strand, Tel. 22448, Fax 22171; DZ mit Frühstück ab 65 Mark.
Gepflegte Anlage in einem üppigen Garten, liebevoll eingerichtete Zimmer.
»Amopí Bay«, am Ortseingang Tel. 22184, Fax 22105; DZ mit Halbpension ab 70 Mark (ab Mitte Mai).
Das Haus erinnert an ein Kastell, herzliche Atmosphäre, empfehlenswertes Restaurant. 400 Meter zum Strand.Boote
ARKASSA - MENETES - FINIKI
OLYMPOS
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Der Hafen von Diafáni Typische Stiege Stilleben ![]()
Von Kennern als einer der schönsten Orte in ganz Hellas gepriesen. Weiße und pastellfarbene Häuserwürfel kleben übereinander am Fuß eines schroffen Berges überwältigend in der felsigen Einöde des Nordens. Nur zwischen 12 und 14 Uhr, wenn die Touristen aus Pigádia kommen, verliert der Ort seinen Charme. Diafáni, der Hafen, sechs Kilometer östlich des Ortes, ist ideal für kombinierte Bade- und Wanderferien abseits der Touristenströme (mehr über den Ort in GEO 5/1984 und 4/1994).
Olympos Übernachten
»Aphrodíte«, zwischen Kirchplatz und Windmühlen, Tel. 51307; DZ ab 36 Mark.
Gemütliche Zimmer. Nick, der Wirt, kehrte vor zehn Jahren aus Amerika zurück, nachdem ihm seine Mutter ein Mädchen zum Heiraten gesucht hatte.
»Hotel Olympos«, an der Hauptgasse nach dem Ortseingang, Tel. 51252; DZ ab 25 Mark.
Einige Zimmer mit karpathiotischem soufá, dem traditionellen Hochbett, alle mit Ikonen und Bad.
»Hotel Níkos«, 6 Kilometer unterhalb von Olympos, in Diafáni, am Ortseingang, Tel. 51410, Fax 51316; DZ mit Frühstück ab 35 Mark.
Einfache Zimmer, Stammgäste kommen seit Jahren. Marínas Mann organisiert Bootsausflüge.Treppe
Winkelige Gassen
Ausflüge
Avlóna, 4 Kilometer nördlich von Olympos (Schotterpiste).
In einem Hochtal liegen die mit Mäuerchen umgrenzten Felder der Einwohner von Olympos, dazwischen kleine weiße Häuschen, die nur wenige Tage im Jahr, während der Erntezeit, bewohnt sind. Die schönste Stimmung ist am späten Nachmittag, wenn die Sonne schon etwas tiefer steht.
Wanderung nach Diafáni, der Weg beginnt an den Mühlen von Olympos, rot markiert (man braucht gut 1 Stunde).
Entlang ausgetrockneter Flußläufe und alter Steinbrüche hinunter zum Meer. Einige Male muß man leider kurz auf der Straße gehen.Etagenanlage Essen und Trinken
»O Mílos«, im Westen der Mühlen von Olympos, Tel. 51297.
Traditionelle Pítta, direkt aus dem Backofen, mit Quark oder Spinat gefüllt.
»Kafeníon Kríti«, im Zentrum, 20 Meter vom Kirchplatz entfernt, Tel. 51222.
Die Männer sitzen rundherum an der Wand, reden miteinander oder schweigen. Nur Getränke.
»Chrissí Aktí«, in Diafáni, direkt an der Anlegestelle, Tel. 51215.
Leckere Tintenfischvariationen.Brote
Windmühle
PIGADIA
Auch Kárpathos-Stadt genannt. Das touristische Zentrum liegt direkt an einem 3 Kilometer langen Strand. Pigádia ist für die Personen besonders geeignet, welche im Urlaub eher Rummel suchen.
Übernachten
»Miramare Bay«, oberhalb des Strandes, 10 Minuten vom Zentrum, Tel. 22820, Fax 22631; DZ inkl. Frühstück ab 60 Mark.
Großer Pool, Bar, so ziemlich das Beste, was Pigádia zu bieten hat.
»Mertónas Studios«, im Zentrum, nahe der Bushaltestelle, Tel. 22622, Fax 23283; Studio ab 36 Mark.
Sauber, mit Kochgelegenheit. Eva Ángelos, die Vermieterin, besitzt einen »Doctoral Degree of Metaphysis« der University of California und liest ihren Gästen gern die Zukunft aus dem Kaffeesatz nur Positives, wie sie uns versicherte.
Essen
»To Perigiál«, in der Mitte der Hafenbucht, Tel. 22334.
Bei Griechen beliebt. Guter Hauswein, großes Angebot an Vorspeisen. Ab 22 Uhr oft sehr voll.
»Kárpathos Snack Bar«, zwei Häuser weiter, Tel. 22645.
Ilías, der Wirt, erzählt gern vom Inselleben. Touristen und Einheimische sitzen an einem langen Holztisch. Oben auf dem Balkon beschimpft Koko, der Papagei, die Gäste (nur auf griechisch).
Ausflüge
Óthos, kleiner Ort 12 Kilometer nordwestlich von Pigádia, in den Bergen.
Hier wohnt auch Jánnis Chapsís, Friseur, Ly´ra-Spieler und auf der ganzen Insel bekannter Maler (an der Hauptstraße, etwa im Dorfzentrum). Er hat auch den Schlüssel für das Heimatmuseum. In der Dorftaverne gibts herzhafte Bratwürste; der Wirt schlachtet selbst.
Wanderung auf den Kalí Límni, kurz nach Voláda (und vor Óthos) biegt eine schmale Asphaltstraße hinauf zur Lástos-Alm.
Bei den Hirten können Sie ein Glas Milch oder ein Stück Käse erstehen. Zum Gipfel braucht man etwa 11/2 Stunden.
Nikólaos-Strand, 2 Kilometer südlich von Arkássa zu Fuß oder mit dem Auto (nur Piste).
Einer der schönsten Sandstrände der Insel, von Felsen eingerahmt. Sonnenschirme, Duschen, ein paar Tavernen.
Finíki, 3 Kilometer nördlich von Arkássa.
Kleine Hafensiedlung mit fünf Lokalen. »O Níkos« und »Dimítros« gelten als die besten Fischrestaurants von Kárpathos.BRAUCHTUM
Während in der Inselhauptstadt Pigádia im Sommer der Tourismus boomt, werden im Inselnorden selten gewordene Traditionen gepflegt: Trachten als Alltagskleidung, eigenwillige Musik, archaische Stampftänze.
Karpathos zeichnet sich durch eine eigene Festkultur aus.
Eigentlich laufen sie alle nach demselben Muster ab. Nach der Liturgie gibt es ein Festessen, zu dem auch Fremde eingeladen sind, meist im Mégaron, dem Gemeinschaftshaus des Dorfes. Gegen Abend geht es richtig los. Auf dem Dorfplatz werden Tische zusammengeschoben, auf die wenig später die besten Musikanten ihre Stühle stellen. Mit Dudelsack, Ly´ra und Laúto, den typischen Instrumenten, spielen sie die scheinbar immer gleichen Melodien, zu denen drumherumsitzende Männer spontane Stegreifgesänge anstimmen. Erst wenn die Sonne untergegangen ist, beginnen die Stampftänze. Zum Beispiel: Ostern, 19.21.4., in Olympos Panteleímonas-Fest, 27.29.7. in Stes Mariä Entschlafung, 15.16.8., in Olympos oder Menetés Johann-Fest, 28. und 29. 8. in Vorgoúnda. Auf Eseln, in Booten oder zu Fuß bis zur Bucht. Das Fest geht die ganze Nacht. Einen Schlafsack mitnehmen. Marien-Fest,7.9.9.in Messochóri.
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Letzte Änderung: 27. 11. 1998