Der Snowboardvirus hat mich bereits infiziert, als es in Österreich nur ein Serienboard zu kaufen gab (Burton Cruiser). Wir bauten sofort eigene Snowboards, die ausgezeichnet funktionierten (relativ breit, viel Taillierung, äußerst tiefschneetauglich – Eigenschaften, die wir erst im Nachhinein zu schätzen lernten).
Mit diesen Brettern (Rennbelag, durchgehende Kanten, Plattenbindungen) machten wir Tignes (Frankreich) unsicher. Leider war die Stabilität nicht ausreichend für die pickelharte Piste (Wasser drang von der Seite her in die Bretter ein), wir mussten nach und nach immer mehr Schrauben entlang der Seiten verankern, das Gewicht stieg und stieg. Doch als es einen halben Meter Neuschnee gab, lief alles wie geschmiert. Es waren die schönsten Tiefschneetage meines Lebens.
2 Jahre danach stiegen wir auf Serienbretter um. Ich habe später die Prüfung zum Übungsleiter gemacht und unterrichtete auf den Wintersportwochen der HS & RS Heiligenkreuz mehrere Jahre den Bereich „Snowboard".
In letzter Zeit bleibt mir immer weniger Zeit, diesem Hobby nachzugehen – bedingt auch durch den Schneemangel in den Weihnachts- bzw. Semesterferien. Seit 2002 habe ich kein Snowboard mehr angegriffen, bin auf das bequemere Carven umgestiegen. Schade – werde es aber sicher wieder einmal probieren.
Galerie
Aflenzer Bürgeralm
Eigenbaubrett aus mehreren Lagen Furnierholz und Glasmatten (Epoxidharz). Durch die breite Schaufel hervorragend für Tiefschneefahrten geeignet.
Tignes
Asymmetrisches Eigenbaubrett mit Swallowtail, Rennbelag und umlaufender Rennkante. Das Design aus mit Harz getränkten Stoffen.
Schladming 1990
Schladming 1993
Übungsleiterprüfung 1997
In Obertauern. Unterricht auf den Wintersportwochen der HS & RS Heiligenkreuz.
Schladming – 1. Burton Brett
Anfänge
Zauchensee (Hooger Booger 172)
Zauchensee 1990
Schladming
Schladming Action
Waldtour 1998
Unterwegs im Gelände
Hooger Booger Boardansicht
Raichle Hardboots
Hooger Booger Alpin-Raceboard S 71
- Länge: 171 cm
- Breite vorne: 24 cm
- Breite Mitte: 19 cm
- Breite hinten: 24 cm