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Surfen · Eigenbauten

Eigenbaubretter

Selbstgebaute Windsurfboards von 1980 bis 1995

Baujahr 1980
Speed Machine

Speed Machine

Mein 1. Eigenbaubrett, mehrmals umgebaut, das ist die x. Version (Hump [Höcker] verkleinert,...).

Gebaut wurde das Brett aus 1 cm dicken Styroporplatten, die zusammengeklebt wurden – das Shapen gestaltete sich dementsprechend schwierig wie die Integration der 2 Holzstringer. Mastfüße waren die einzigen damals erhältlichen (vom Mistral Competition). Die Idee stammte aus der SURF-Zeitschrift (Bausatz).

Diese Art Bretter waren die 1. Eigenbauten überhaupt in Österreich.

Baujahr 1983

275er Sinker aus Epoxidharz

Ein Board mit Swallowtail, einem Brett von Robby Naish nachempfunden, flaches Unterwasserschiff mit leichten Channels, wenig Scoop, kein Rocker.

Tolles Manövrebrett, schnell im Angleiten.

275 cm Selbstbau
Baujahr 1984
320er Unterwasserschiff

320er aus Epoxidharz

Von diesem Boardtyp bauten wir 4 Stück, 2 mit tiefen Channels im Unterwasserschiff und 2 ohne Channels mit leichtem V im Unterwasserschiff.

Als Material dienten Styropor, Stringer aus Sperrholz, Mastfußaufsätze aus Kunststoff und Epoxidharz.

Das Design war äußerst aufwendig gestaltet.

320er mit Channels
320 cm Eigenbau
Baujahr 1985
220er Sinker

220er Sinker aus Epoxidharz

Dieses Brett wurde aus einer 5 cm dicken Roofmate-Platte (Styrofoam) geshaped, die maximale Dicke betrug also 5 cm! Mit einer Länge von 220 cm und einer äußerst geringen Breite war das ein Brett, das erst ab 6 Beaufort ins Laufen kam. Schlaufen (eingegossen), Mastfuß und Finne (Bootsbauersperrholz – mit Laminat überzogen) wurden ebenfalls selbst hergestellt.

Bewundernswert der Abstand zwischen Brett und Vorlieksende, Gabelbaumhöhe und Gabelbaumlänge (reichte weit über das Board hinaus)!! Fahrkomfort: äußerst schwieriger Start, sehr sensibel zu steuern, reagierte auf Zehendruck, auch Sprünge waren möglich!!!

220 cm Selbstbau
Baujahr 1986
295 cm Eigenbau

295er Polyesterboard

Mein einziges Brett, das mit Polyester gebaut wurde. Als Kern diente ein Clarkfoam-Block, was die Bautätigkeit äußerst vereinfachte. 2 Stinger aus Sperrholz wurden in 10 cm Abstand selbst eingebaut, dazu wurde eine „Heißdrahtschneidemaschine" gebaut.

Baujahre 1983–1986

Produktpalette

Nachbau eines Robby Naish Brettes (1986)
320er Styroporkern (1984)
295er Polyesterboard mit Clarcfoam (1983)
320er Styroporkern (1984)
220er Roofmateboard (1985)

Palette: 220er bis 320er
Palette – stehend
320er – Design

220er Sinker (1985)
240er Speedneedle (sehr schmal) (1986)

Mit den damals verwendeten Segeln und Gabelbaumlängen fast nicht zu fahren, da musste alles zusammenpassen (gleichbleibender und sehr starker Wind).

Needle und 220er

297er „Abaton"

Abaton 297

Wurde bereits beim 1. Einsatz auf Paros (Santa Maria) von unbekannten Personen zerstört (Loch im Unterwasserschiff). Da ich es nicht sofort bemerkte und es dadurch viel Wasser ansaugte, das nie vollständig herauszubekommen war, verlor es etwas an Speed. Trotzdem damals eines der schnellsten und wendigsten Boards überhaupt.

235er „Sinker"

Wurde für den Jäss-Schotterteich gebaut, um auch dort das Kurzboard-Feeling zu ermöglichen. Konnte dort aber leider nicht oft eingesetzt werden.

Funktionierte aber einwandfrei am Neusiedlersee.

220er Dickschiff für die Schottergrube
Baujahre 1994 · 1995
Dunkerbeck Waveboard

„Dunkerbeck" Custummade Waveboard

(aus Gran Canaria, gebaut von Emil Dunkerbeck, Björns Vater; Länge = 272 cm).
1994

New Line Waveboard

„New Line"

Waveboard aus Teneriffa (1995); Länge = 254 cm;

Dynamit

Dynamit – gebaut von Franz Schitzhofer

Dunkerbeck Waveboard

„Dunkerbeck" Custummade Waveboard

(aus Gran Canaria, gebaut von Emil Dunkerbeck, Björns Vater; Länge = 272 cm).
1994